Arten der Schlafapnoe (Schlafapnoe Ursache)

Eine Schlafapnoe ist eine Atmungsstörung des Schlafes. Bei Betroffenen setzt die Atmung während des Schlafs mindestens zehn Mal pro Stunde für mehr als zehn Sekunden aus.

 

Dadurch kommt es nie zu einem erholsamen Schlaf. Die Betroffenen bemerken von dem Weckruf des Körpers kaum was mit und es machen sich nur die Folgen bemerkbar.

 

Kreislauferkrankungen bis hin zu Depressionen sind die Folge. Es wird zwischen drei Arten von Schlafapnoe unterschieden.  

 

Zentrale Schlafapnoe
Zentrale Schlafapnoe

Diese Form der Schlafapnoe ist sehr selten und wird durch eine Fehlfunktion des Gehirns verursacht. Das zentrale Nervensystem vergisst zu Atmen und verursacht somit eine Stressreaktion im Körper welcher mit einem Weckruf reagiert.

Die Ursache dieser Form der Schlafapnoe kann nicht durch ein bimaxilläres Advancement behandelt werden

Obstruktive Schlafapnoe
Obstruktive Schlafapnoe

Die obstruktive Schlafapnoe ist die häufigste Form der Schlafapnoe und ist immer anatomisch bedingt. Durch zu enge Atemwege und einer während des Schlafs erschlafften Muskulatur kommt es zum meist vollständigen Verschluss der Atemwege. Die Lunge muss sehr viel Unterdruck erzeugen um genügend Sauerstoff zu erhalten. Der Körper ist so sehr damit beschäftigt aktiv zu atmen dass an einen erholsamen Schlaf nicht zu denken ist. Die Atemaussetzer können mehrere Minuten dauern und der Körper reagiert durch den Sauerstoffmangel mit einem Weckruf.

Für diese Form der Schlafapnoe kann das bimaxilläre Advancement Anwendung finden.

Gemischte Schlafapnoe
Gemischte Schlafapnoe

Wenn bei einem Betroffenen beide arten von Schlafapnoe auftreten, spricht man von der gemischten Schlafapnoe.

Diese Form der Schlafapnoe ist mit der Schlafapnoe Operation ohne CPAP therapierbar.

Telefon: 06221-3929301

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Symptome der Schlafapnoe

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Bei einer Unterkieferrücklage

Leiden Sie unter einer Unterkieferrücklage, liegt der Unterkiefer zu weit zurück und die Aufhängung des Zungenbeins ist eher schlaff. Das Hyoid hängt herunter und ist, weil ein korrekter Muskelzug nach vorne in Richtung Unterkiefer fehlt, zu weit zurückgelegt. Durch diese Rücklage des Hyoids ist die Luftröhre verengt. 

Eine Fehlhaltung, die durch solch eine Rücklage bedingt ist, wird durch eine Vorlagerung des Zungenbeins erreicht, was mittels einer Rotationsbewegung realisiert wird. Durch die Rotation wird der mit dem Hyoid verbundene Muskel und somit auch zwangsläufig das Zungenbein nach vorne und nach oben verlagert, die Atemwege geöffnet und eine freie Atmung und sichere Sauerstoffversorgung des Gehirns gewährleistet.

 

Bei einer Oberkieferrücklage

Ist der Oberkiefer in Rücklage, versperrt der weiche Gaumen die Atemwege. Die Nasenatmung wird behindert und Sie atmen ständig durch den Mund. Doch auch wenn Sie offensichtlich durch den Mund atmen, ziehen Sie Luft durch die Nase.

Je stärker die Ausprägung der Rücklage, je dichter die Nase und wenn der Zustand erkältungsähnliche Ausmaße annimmt, Sie also das Gefühl bekommen, Ihre Nase sei nur noch zu und verstopft, dann stellt sich das Gefühl ein, nicht genug Sauerstoff zu bekommen. Durch die Oberkieferrücklage hat auch die Zunge automatisch weniger Raum und verengt dadruch die Atemwege im Zungen / Unterkieferbereich.



Folgen der Schlafapnoe

Durchschlafstörung

Menschen die von Schlafapnoe betroffen sind haben durch die Atemaussetzer große Schwierigkeiten durchzuschlafen.

Tagesmüdigkeit

Wenn auch Sie von Tagesmüdigkeit betroffen sind, obwohl Sie das Gefühl haben Sie schlafen durch, könnte eine Schlafapnoe die Ursache dafür sein.

Sekundenschlaf

Wenn Sie auch schon während dem Autofahren einen Sekundenschlaf erlebt haben, könnte auch hier die Schlafapnoe die Ursache sein,

Schnarchen

Starkes Schnarchen sorgt meist auch beim Partner für eine schlaflose Nacht. Ein Schnarchen ohne Atemaussetzer ist meist Harmlos.

Bluthochdruck

Durch die ständige Stressreaktion des Körpers und den nicht erholsamen Schlaf wird das Herz stark in Mitleidenschaft gezogen.

Schlaganfall

Schlaganfälle sind oft die Folgen von erhöhtem Blutdruck. Schlaganfälle treten auch meist in der Nacht oder am frühen morgen auf.

Herzinfarkt

Durch die erhöhte Ausschüttung des Stresshormons in der Nacht steigt das Risiko für Kreislauferkrankungen und somit für Herzinfarkte.

Nächtliches Schwitzen

Schlafapnoe-Betroffene schwitzen übermäßig in der Nacht. Besonders im Nackenbereich ist die Schweißproduktion erhöht.

Vermehrter Harndrang

Menschen mit Schlafapnoe haben einen erhöhten Harndrang in der Nacht (Nykturie). Dies stört den erholsamen Schlaf.

Depressionen

Durch die schlechte Sauerstoffversorgung im Gehirn und die ständige Müdigkeit neigen Betroffene sehr oft zu Depressionen.

Kopfschmerzen

Eine verminderte Sauerstoffversorgung des Körpers verursacht bei Schlafapnoe Patienten Kopfschmerzen.

Impotenz

Verursacht durch die Sauerstoffunterversorgung ist die Erektile Dysfunktion ein Symptom einer langanhaltenden Schlafapnoe.



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SeegartenKlinik
Adenauerplatz 4/1
69115 Heidelberg

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Operative Schlafapnoe Therapie

Die Schlafapnoe Operation (operative Verlagerung des Ober und/oder Unterkiefers) ist die einzige Behandlungsmethode welche die Ursachen der obstruktiven Schlafapnoe beseitigt.
Die Vorteile gegenüber gewöhnlicher Therapiemethoden:


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Virtuelle Endoskopie der oberen Atemwege

Mit Hilfe von DVT Aufnahmen können wir eine Virtuelle Endoskopie der oberen Atemwege durchführen, ohne dass dafür der Patient einer unangenehmen Prozedur unterzogen werden muss.

Keine Atemaussetzer

Durch die Vorverlagerung des Ober- und Unterkiefers werden die Atemwege befreit indem dadurch die Zunge, der weiche Gaumen und das Zungenbein mit nach vorne verlagert werden und dadurch sich die Atemwege weiten.

Keine Atemmaske

Durch die Befreiung der Atemwege wird die Sauerstoffversorgung gewährleistet sodass viele Patienten teilweise wenn nicht sogar komplett auf die CPAP Atemmaske / Sauerstoffmaske verzichten können.

Keine Protrusionsschiene

Protrusionsschienen, welche in Schlaf den Unterkiefer in eine nach vorne gerichtete Position zwingen, können vielen Betroffenen helfen. Allerdings werden dadurch Muskel und Kiefergelenke start in Mitleidenschaft gezogen und verursachen mit der Zeit starke Schmerzen.

Weniger Schlaflaboraufenthalte

Dadurch dass mit der Vorverlagerung der Kiefer die Atemwege ausreichend befreit werden, sind lästige Schlaflaboraufenthalte zur Einstellung der Atemmasken / Sauerstoffmasken meist nicht mehr notwendig.

Weniger Muskelverspannungen

Eine Verengung der Atemwege bedeutet nicht nur "schlechten Schlaf", dadurch dass auch tagsüber keine gute Sauerstoffversorgung gewährleistet werden kann, neigen Betroffene dazu ihre Kopf nach vorne zu strecken (Buckel) um dadurch die Atemwege geöffnet zu halten. Dies verursacht starke Verspannungen und Schmerzen im Nacken- Schulter- und Rückenbereich.

Besseres Aussehen

Durch die Vorverlagerung des Ober- und Unterkiefers wird die Haut gestrafft (innerer Facelift) und das komplette Gesicht sieht natürlicher und jünger aus.

Atemwege vor und nach der Schlafapnoe Operation (bimaxilläres advancement)

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Durch die Vorverlagerung beider Kiefer wurde die Obstruktion (Verengung) der Atemwege korrigiert. Nach der Schlafapnoe Operation (bimaxilläres advancement) ist ausreichend Platz in den Atemwegen und es kommt bei diesem Patienten nicht zu Atemaussetzern im Schlaf.

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Erfahrungsbericht über ein Bimaxilläres Advancement - Türflügel-Operation nach Dr. Frey – Vorverlagerung beider Kiefer zur Erweiterung der verengten oberen Atemwege zur Behebung einer hochgradigen obstruktiven Schlaf-Apnoe AHI 65,2

28.12.2016 Tag der Operation

Nach einer einstündigen Wartezeit ist es um 9:00 Uhr soweit. Der Anästhesist ist jetzt da, ich gehe in den Operationssaal. Ich bin froh, dass es jetzt endlich losgeht. Hoffentlich kann ich nach der OP angstfrei, ohne Aussetzer, ohne ständiges Aufwachen, gut und erholsam schlafen und ausgeruht und fit aufstehen. Auf der anderen Seite bin ich auch etwas aufgeregt und habe auch etwas Angst und hoffe, dass alles gut geht. Ich lege mich auf den OP-Tisch und der Anästhesist bereitet mich auf die Operation vor. Er erklärt mir die einzelnen Schritte genau. Seine ruhige und professionelle Ausstrahlung beruhigt mich etwas.
So gegen 14:00 Uhr bekomme ich wieder bewusst etwas mit. Meine Frau ist da. Die Operation sei gut verlaufen. Der Blutdruck war während der OP etwas hoch und ich habe mit 0,7 bis 0,8 Liter überdurchschnittlich viel Blut verloren. Normal seien 0,2-0,3 Liter. Ich fühle mich noch sehr schwach, habe nur wenig Schmerzen. Das Gesicht fühlt sich taub an, ist geschwollen und spannt etwas. Die Nase ist komplett zu. aber über den Mund bekomme ich Luft, wie nie zuvor in meinem Leben! Obwohl alles geschwollen ist, kann ich zum ersten Mal ohne Widerstand atmen. Der Ober- und Unterkiefer ist mit einem Gummi, der über Schrauben im Kiefer nur ca. 2 cm zu öffnen. Das Trinken und Essen mit der Schnabeltasse fällt mir schwer. Ich verschlucke mich immer mal wieder und muss dann husten. Abends kann ich schon alleine unter Aufsicht aufstehen um auf die Toilette zu gehen. Etwas wackelig zwar, aber es geht den Umständen entsprechend gut. Der Schwindel, den ich seit meinem 17. Lebensjahr habe, ist etwas schlimmer.

29.12.2016 -1.Tag nach der Operation

Die Nacht habe ich auf dem Rücken liegend in halb aufrechter Position verbracht. Mal wach, mal vor mich hin dämmernd. Ich höre dabei ein Hörbuch. Die Stimme hat was beruhigendes und die Zeit geht besser rum. Ich bekomme noch nicht einmal die Hälfte mit aber es tut trotzdem gut. Ich atme tief und frei. Kein Schnarchen, keine Aussetzer. Ein irre schönes Gefühl. Auf der anderen Seite verschlucke ich mich oft und bekomme Reizhustenanfälle, die sehr anstrengend sind. das Gesicht schwillt weiter an, wird blau, lila. Ich bekomme rechts ein blaues Auge. Infusionen und Antibiose werden über den Tag verteilt angehängt und über den Tropf zugeführt. Suppe trinken fällt sehr schwer. ich muss an der Schnabeltasse saugen, alles ist taub, ich sauge viel Luft dabei ein und verschlucke mich immer wieder. 2-3-mal am Tag bekomme ich Schmerzmittel. Die Schmerzen sind erträglich. Das Gesicht spannt, ist taub und ich sabbere vor mich hin. Blutdruck ohne blutdrucksenkende Medikamente ist so bei 135 / 90. Mir ist unverändert schwindelig.

30.12.2016 – 2. Tag nach der Operation

Wieder eine Nacht halb sitzend im Dämmerzustand. Die Schwellung erreicht den Höhepunkt. Die Nase ist immer noch komplett zu. Mein Gesicht hat jetzt die Größe einer Melone erreicht. ein Hals ist nicht mehr erkennbar. Die Farben gehen in violett über. Trotzdem bekomme ich Luft, wie nie zuvor. kein Schnarchen, keine Aussetzer, herrlich. Der Rücken schmerzt durch das Liegen. Ich beginne mich aufzusetzen und laufe etwas im Zimmer und auf der Station herum. Ich versuche den Mund zu spülen, Die Zähne zu putzen und die Zunge zu reinigen. Sehr schwierig und nur teilweise erfolgreich. Die Prozedur strengt an und tut je nach Stellung und Geschicklichkeit mehr oder weniger weh. Da muss ich halt durch. Blutdruck ähnlich wie gestern. Der Schwindel bleibt in der Stärke.

31.12.2016 – 3. Tag nach der Operation

Wieder eine Nacht im Wach- und Schlafzustand. Die Schlafphasen werden länger. Inzwischen bin ich so fit, dass ich heute früh wieder nach Hause kann. Der Blutdruck ist ohne Medikament unverändert gut. Bevor meine Frau mich nach Hause fahren kann, bekomme ich in der Praxis noch den Mund gereinigt und die Gummis ausgetauscht. Oben einhängen geht noch. Beim Einhängen der Gummis in die Schraube im Unterkiefer habe ich das Gefühl, als ob jemand ein Skalpell reinsticht und rumdreht. Ich könnte grad vom Stuhl springen. Endlich zu Hause! Essen ist nach wie vor schwierig. Suppen und Brei versuche ich mit dickem Strohhalm reinzusaugen. Ich ziehe viel Luft dabei und verschlucke mich ständig, was wieder eine Serie von Hustenanfällen nach sich zieht. Mit Löffel geht das meiste auf den Boden. Frustrierend. Der Blutdruck ist unverändert gut. Das Gewicht ist bei 111,8 kg. Die Nase geht heute das erste Mal teilweise auf. Der Schwindel ist unverändert. Die erste Nacht zu Hause verbringe ich auf der Couch. Im Schlafzimmer kann ich im Bett nicht aufrecht genug sitzen. Der Reizhusten kommt immer wieder in Schüben und lässt mich sehr unruhig schlafen. Ich nehme Paracodin gegen den Reizhusten ein. Dadurch geht es einigermaßen.

01.01.2016 – 4. Tag nach der Operation

Trotz der häufigen Unterbrechungen des Schlafs in der Nacht bin ich durch das befreite Atmen relativ fit. Das Gewicht geht runter auf 110,4 kg. Blutdruck 122/91 – erste Sahne! Das Zähneputzen und Mundspülen ist unverändert schwierig, langsam bekomme ich aber etwas Routine. Die Kiefer sind unverändert taub und kribbeln. Beim Essen und Trinken lege ich 2 Handtücher unter, da ich nach wie vor rumsabbere. Die Schwellung geht zurück. Auch die Nase öffnet sich zeitweise und lässt ein teilweise atmen über die Nase zu. Der Kreislauf wird stabiler. Das Aufstehen und Laufen geht besser, länger und öfter. Ich schlafe weiter „halb sitzend“, seitlich liegend geht nicht, da huste ich mir die Seele aus dem Leib. Irgendwie habe ich mir noch den Nerv von einem Brustwirbel geklemmt. Jeder Atemzug sticht. Zudem bekomme ich heftig Kopfschmerzen an der Schädelbasis, der über den ganzen Kopf ausstrahlt. Paracodin und Schmerztropfen lindern etwas.

02.01.2016 – 5. Tag nach der Operation

Die zusätzlichen Belastungen mit verschlucken, Husten, Kopfschmerzen, Stechen in der Wirbelsäule machen es mir zunehmend schwerer. Das Gewicht reduziert sich auf 109,0 kg und der Blutdruck ohne Medikament liegt bei133/92. Klasse. Die Nase geht weiter auf. Ich benutze heute zum ersten Mal nach der OP eine Nasendusche und Spüle mit Salzwasserlösung den Schleim und das Blut raus. Das klappt schon ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Trotz der ganzen Unbilden bekomme ich nach wie vor super Luft und auch die Schwellung reduziert sich weiter. So langsam ist wieder ein Hals zu erkennen. Blaue Veilchen auf beiden Augen und ein lila-grüner Hals und im Brustbereich bilden sich aus. Durch die Schwellung sind die Tränenkanäle auch mehr zu. Ich muss Augentropfen zum Befeuchten nehmen. Die Kiefer sind nach wie vor taub und kribbelig und schwindelig ist mir auch.

03.01.2016 – 6. Tag nach der Operation

Das Schlafen im Sitzen fällt mir schwerer. Gewicht 108,4 kg. Blutdruck ohne Tabletten125/87. Ich habe starke Kopfschmerzen. Die Schmerztropfen und Bewegung helfen. Durch regelmäßiges Nasenspülen bleibt die Nase mit den Kiefernebenhöhlen jetzt immer besser offen und ich kann wieder normal über die Nase atmen. Das Sprechen wird auch besser. Die Schwellung geht weiter zurück und ich verschlucke mich nicht mehr so häufig. Die Kiefer sind unverändert taub und kribbeln. Ich mache Kleinigkeiten im Haushalt und ruhe mich immer wieder aus. Insgesamt wird der Zustand besser Die Kiefer fühlen sich nach wie vor fremd an. Auch die Nase fühlt sich weiter taub an.

04.01.2016 – 7. Tag nach der Operation

Die erste Nacht im Schlafzimmer. Teilweise war schlafen auf der Seite möglich. Gewicht 108,1 kg und Blutdruck 125/80. Ich fühle mich nach 5 Std. Schlaf fit und ausgeruht. Heute bin ich in Heidelberg zur Reinigung und Kontrolle. Alles verläuft gut. Die Ärztin ist zufrieden. Der Wechsel der Gummis ist wieder so schmerzhaft wie das letzte Mal. Der Reizhusten kommt und geht. Genauso das Stechen in der Wirbelsäule. Ich versuche mich mehr zu bewegen. Dadurch wird es besser. Die Kiefer und Nase sind weiter taub und kribbelig. Der Schwindel ist unverändert.

05.01.2016 - 8.Tag nach der Operation

Das Schlafen wird langsam besser. Meine Frau bestätigt mir, dass Sie seit der OP kein Schnarchen, keine Atemaussetzer mehr bemerkt hat. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung. Gewicht 107,9 kg Blutdruck 122/83. Immer wieder plagen mich Kopfschmerzen und Husten- Attacken. Die Schwellung nimmt weiter ab. Auch das Taubheits-Gefühl in Kiefer und Nase wird ganz langsam, kaum wahrnehmbar weniger. Heute gehen das erste Mal nach der OP die Ohren auf. Die Eustach‘sche Röhre, die Verbindung zwischen Rachen und Innenohr geht auf. Ein Gefühl, wie wenn man von größerer Höhe absteigt und die Ohren aufgehen. Der Schwindel wird langsam besser.

06.01.2016 - 9. Tag nach der Operation

Die Nacht war nicht so gut. Irgendwie habe ich schlecht gelegen und die Kopfschmerzen sind heute Früh relativ groß. Gewicht 107,5 kg Blutdruck 123/83- Wie bisher toll – ohne Blutdrucksenker. Ich gehe zum Chiropraktiker. Der renkt mir den 1. Halswirbel ein und verschreibt mir Symbioflor für den Magen und Für die Nase und Bronchien. Die Ohren gehen auf und zu, der Schwindel wird wieder stärker. Die Kopfschmerzen sind nach dem Richten des 1. Halswirbels weg. Kiefer und Nase nach wie vor taub und kribbelig. Die rechte Seite wird langsam besser, links nicht.

07.01.2016 – 10. Tag nach der Operation

Mit der Einnahme von Symbioflor wird nun auch der Reizhusten merklich besser. Heute hatte ich bisher die beste Nacht und bin frisch und ausgeruht nach 6,5 Std Schlaf aufgestanden. Gewicht 107,7 kg Blutdruck 126/85, prima. Die Ohren gehen mehr und mehr auf und der Schwindel wird weniger. Die Schwellung geht weiter zurück. Nase und Kiefer nach wie vor taub und kribbelig.

08.01. – 10.0.12015 11. bis 13. Tag nach der Operation

Gewicht geht weiter runter auf 106,8 kg Blutdruck ist unverändert gut ohne Medikamente. Das Taubheitsgefühl wird kaum wahrnehmbar besser. Es fühlt sich immer noch alles „fremd“ an.

11.01.2016 – 14. Tag nach der Operation

Heute bin ich zur Kontrolle wieder in Heidelberg. Endlich Kommen die Schrauben mit dem Gummi raus! Im Oberkiefer geht es ohne Spritze aber im Unterkiefer nicht. Was eine Wohltat! Obwohl ich den Mund mit so 25 mm nicht wirklich weiter aufbekomme, als mit dem Gummi, kann ich wenigstens mal ein Löffel oder eine Gabel einigermaßen in den Mund stecken. Das Essen macht Fortschritte. Obwohl ich durch die nach wie vor tauben Lippen von einem normalen Essgefühl weit entfernt bin. der Biss stimmt nicht mehr und wird später noch korrigiert werden müssen.

12. – 17.01. 2016 15. bis 20. Tag nach der Operation

Schlafen geht inzwischen den Umständen entsprechend richtig gut. Das Gewicht hat sich weiter auf 105,1 kg reduziert und der Blutdruck ist unverändert gut. bei ca. 122/83. Das Essen geht inzwischen auch erheblich besser. Alles, was weich ist, geht ganz gut zu essen. Mir fällt, wegen des Taubheitsgefühls, welches allmählich in winzigen Schritten besser wird, immer mal wieder was aus dem Mund aber insgesamt wird auch das geänderte Schluck-Gefühl langsam besser. In regelmäßigen Abständen gehe ich zur Lymphdrainage. Das ist sehr angenehm und verbessert die Heilung und die Schwellung geht dadurch auch weiter zurück. Das Gesicht ist erheblich schmaler geworden und die Veränderung durch die Vorverlegung des Kiefers wird langsam sichtbar.

18.01. 2016 - 21. Tag nach der Operation

Heute bin ich wieder zur Kontrolle in Heidelberg. Die Fäden werden gezogen. Im Oberkiefer sind diese schon etwas eingewachsen. Das war noch mal eine schmerzhafte Tortur.

19.01.-22.01 2016 22. – 26. Tag nach der Operation

Das Gewicht bleibt bei 105,1kg. Der Blutdruck ist ohne Medikamente unverändert gut. Das Taubheits-Gefühl von Kiefer und Nase wird in kleinen Schritten besser. Auch der Schwindel nimmt nach und nach ab. Die Kiefernebenhöhlen machen mir nach wie vor noch Probleme. Beim Spülen mit der Nasendusche und beim Nase putzen kommt immer noch blutiger Schleim besonders von der rechten Seite raus. Insgesamt wird der Zustand in kleinen Schritten jeden Tag etwas besser. Was mir zudem auffällt: Meine Sinneswahrnehmungen bezüglich Temperatur, Geruch, Geschmack sind so etwa 20% intensiver als vor der OP. Die Tagesmüdigkeit ist weg, ich fühle mich fit, viel leistungsfähiger und ausgeruhter bei ca. 2 Std. weniger Schlaf. Vor der OP waren es 7-8 Std. Jetzt sind es 5-6 Std. und ich stehe munter und ausgeruht auf.

Patientenbericht

Anfang des Jahres hatte ich einen Termin bei Dr. Frey in der Seegartenklinik, weil ich vor einigen Jahren eine Kiefersperre hatte und seitdem an starken Kopf- und Kiefer­schmerzen litt. Leider konnte mir bis dahin kein Arzt helfen bzw. die Ursache klären. Ich war bei den verschiedensten Fachärzten, die alle eine andere Meinung zu den Kopfschmerzen und der Kiefersperre hatten. Angefangen bei den üblichen Schmerzmitteln und Antidepressiva (wegen möglichen Spannungskopfschmerzen) bis hin zu Physiotherapie, Akupunktur. Auch Untersuchungen in anderen Bereichen, wie mögliche Organschäden oder falsche Körperhaltung haben zu keinem Ergebnis geführt. Letztendlich habe ich mich bei Dr. Frey vorgestellt, da die Kopfschmerzen erneut einen unerträglichen Höhepunkt erreicht haben. Dr. Frey konnte nach dem Erstellen von Aufnahmen meines Kopfes direkt die Ursache nennen und auch eine Behandlung vorschlagen. Die Ursache für die Schmerzen und auch die Kiefersperre war eine Kieferfehlstellung; Mein Unterkiefer lag zu weit hinten. Ich habe mich für die Behandlung entschieden, zu der eine feste Zahnspange sowie eine Operation gehö­ren. Zwei Monate nachdem ich die feste Zahnspange bekommen habe wurde ich operiert. Die Operation verlief gut und ist jetzt sechs Wochen her. Nach der OP war mein Gesicht angeschwollen und der Mund mit Gummibändern zugeschnürt. Nach drei Tagen in der Klinik konnte ich bereits nach Hause und hatte zu dem Zeitpunkt schon keine Kopfschmerzen mehr, nur noch Druck im Gesicht. Die ersten zwei Wo­chen konnte ich weder deutlich reden noch gut essen. Ich konnte nur Suppen essen, da der Mund noch zugeschnürt bleiben musste. Nach zwei Wochen konnte ich dann aber auch schon anfangen Brei und weiche Gerichte zu essen. Mein Zustand verbesserte sich täglich. Ich habe seit der OP keine Kopfschmerzen mehr, die mich die letzten Jahre erheblich eingeschränkt haben. Auch die Kieferschmerzen sind weg, meine Atmung ist deutlich besser und ich kann nachts endlich wieder schlafen. Das alles lag an der Kieferfehlstellung, was mir bis zu dem Gespräch mit Dr. Frey nicht bewusst war. Heute, sechs Wochen nach der Operation, kann ich sagen, dass ich wesentlich mehr Lebensqualität habe und mich deutlich besser fühle. Ich gehe noch zur Physiotherapie und zur Logopädie um die Mundöffnung und die Aussprache zu verbessern. Das gesamte Team um Dr. Frey war sehr freundlich und für Fragen offen. Dr. Frey hat sich immer viel Zeit genommen, um mir alles genau zu erklären und auch meine Fragen zu beantworten. Er konnte mir durch seine freundliche und offene Art meine Ängste vor der OP und der Nachbehandlung nehmen. Dr. Frey hat sich bei den wö­chentlichen Kontrollterminen immer Zeit genommen, um mit mir über meine Fort­ schritte und mein Wohlbefinden zu sprechen und auch Fragen zu beantworten. Insgesamt bin ich sehr glücklich darüber, dass ich zu Dr. Frey gegangen bin und er mir so schnell helfen konnte. Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut und empfehle die Klinik gerne weiter.

Patientenbericht H. Schwaab

Zur Vorgeschichte: Als der im Jahr 1953 geborene war ich noch weit weg vom "Spangenzeitalter" So wurde es versäumt rechtzeitig gegen die Fehlstellung der Zähne einzugreifen. War dann die Zeit der Jugend und somit die Unbekümmertheit vorbei hat mich die Fehlstellung der Zähne enorm gestört. Mein Zahnarzt hat mich in meiner Bestrebung eine Zahnregulierung vorzunehmen stetig ausgebremst. Das ging noch einige Jahre, bis ich auf Eigeninitiative beim Kieferorthopäden ein Beratungsgespräch vereinbart hatte. Noch am selben Tag wurden Röntgenaufnahmen gemacht und 24 Stunden später war ich bei Dr. Frey zu einem weiteren Beratungsgespräch in Heidelberg vorgemerkt. Schon an der Gangart und Kopfhaltung (Körpersprache) hat Hr. Dr. Frey die Fehlstellung des Kiefers erkannt. Alle weiteren Untersuchungen haben dies bestätigt. Der Kiefer hatte sich im laufe der Jahre allmählich verschoben und die Atemwege verengt. Eine OP war unumgänglich, um der erhöhten Herzinfarktgefahr (Schlaganfall) zu entgehen.

Und dann gings zur Sache (das war kein Zuckerschlecken)
- 3 Monate vor der OP wurde eine feste Spange (Brackets) eingesetzt (Veränderung der Zahnstellung als Vorbereitung zur Haupt-OP)
- 1 Stiftzahn wurde 2 Monate vor der Haupt-OP entfernt und mit Implantat versorgt
- Die Haupt-OP (ca. 3 Stunden) war erfolgreich, Ober-und Unterkiefer wurden nach vorne verschoben
- Der Unterschied zum Zustand vor der OP war gewaltig
- Bessere Versorgung mit Sauerstoff
- Biss-Zustand perfekt
- 2 Tage in der Klinik
- Die ersten 4 Tage zu Hause nur mit Schmerzmittel überstanden
- Gewichtsverlust 7 kg (von 63 kg auf 56 kg)
- Hungergefühle gingen verloren
- Nahrungsaufnahme nur mit Röhrchen (Suppen) möglich
- Das Gesicht war total angeschwollen
- Vorübergehendes Taubheitsgefühl im Kinnbereich und rund um die Nase
- Habe mit dem Baby meines Neffen um die Wette gesabbert (Sabbertuch)
- Linderung durch Lymphdrainage-Anwendnung und warmer Kirschkernauflage
- 6 Monate nach der OP wurden die Metallteile die erforderlich waren um den Kiefer zu stabilisieren entfernt
- Zwischenzeitlich wurde beim Kieferorthopäden immer mal wieder die Spange verändert (neue Bögen u. veränderte Gummiaufhängungen)
- Nach einem Jahr seit Behandlungsbeginn wurde die feste Spange entfernt und durch eine lose Spange ersetzt
- Die Spannungsschmerzen sind seit dem nicht mehr vorhanden
- Zur Nahrungsaufnahme kann die Spange entfernt werden

Fazit
- Aus gesundheitlichen Gründen die OP auf jeden Fall
- erhebliche bessere Versorgung mit Sauerstoff (Luft)
- die Entwicklung des besseren Atmens scheint noch nicht abgeschlossen
- je mehr das Taubheitsgefühl verschwindet um so besser das Durchatmen dadurch Steigerung der Lebensqualität
- keine Geräusche (Schnarchen) beim Schlafen
- Kopfschmerzen sind keine mehr vorhanden
- obwohl Sport mit angezogener Handbremse geht alles ohne große Anstrengung
- vor der OP waren meine Frau und ich auf unseren Wanderungen gleich stark jetzt kommt des Öfteren eine Ironische Bemerkung: Ob ich verfolgt werde?
- Aus Gründen des besseren Aussehens
- nach einigem Überlegen auch dann die OP, denn die Zahnfehlstellung hat fürchterlich ausgesehen.

Herr Dr. Frey der "Zupackende", aber das muss so sein, denn ein Stiftzahn der 40 Jahre im Kiefer verankert war, lässt sich nicht auf Zuruf entfernen.

- Was bei der Haupt- OP so alles geleistet wurde habe ich dann ein halbes Jahr später gesehen, als die Metallteile entfernt wurden. Ein Päckchen voller Zugbänder und jede Menge Miniatur-Schrauben. Meine Hochachtung gilt Herrn Dr. Frey und seinem Team über solch eine Präzisionsarbeit.

- War das erste Beratungsgespräch noch etwas distanziert, so hat sich während den vielen Terminen ein großes Vertrauensverhältnis aufgebaut.
- Herr Dr. Frey hat sich stetig um meinen Gesundheitszustand erkundigt
- Augenzwinkernd und Daumen hoch bedeutete so viel wie: Herr Schwaab das sieht alles gut aus. Die OP und die ganze Schinderei hat sich gelohnt.
- Auch die Mädels in der SeegartenKlinik waren sehr um mich bemüht
- Da gab es die privaten Anrufe verbunden mit der Unterstützung bei Terminverschiebungen, Ausstellen von Rezepten bzw. Krankmeldungen.

Dr. Robert Frey

Alle Schlafapnoe Operationen werden in der SeegartenKlinik von unserem Chefarzt Dr. Robert Frey persönlich operiert. 

 

 

 

 

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