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Im Bett im Kopfschmerzen
Migräne kostet jährlich Milliarden von Euro. Fehlzeiten bei der Arbeit oder eine Reduktion der Produktivität. Die meisten Migränepatienten haben viele, viele verschiedene Behandlungen ausprobiert, um ihren Kopfschmerzen entgegenzuwirken, und leider sind viele Menschen immer noch unglücklich mit ihrer Therapie.

Angesichts dieser Situation sollten Ärzte immer versuchen alle möglichen Ursachen zu finden und individuell zu behandeln. Sehr viele Behandler, die Migräne therapieren, fragen jedoch nicht nach Symptomen einer Schlafapnoe in ihrem Anamnesegespräch. Schlafapnoe und die damit verbundene Sauerstoffentsättigung in der Nacht sind nicht selten die Ursache für migräneartige Kopfschmerzen.

Migräne und Schlafapnoe – Gibt es einen Zusammenhang?
Eine neue Studie hat eine starke Korrelation zwischen Migräne und Schlafapnoe nachgewiesen. In dieser Umfrage wurden mehr als 12.000 Menschen mit Migräne über viele relevante Gesundheitsfaktoren, einschließlich ihres möglichen Risikos für Schlafapnoe und / oder diagnostizierter Schlafapnoe, befragt.

Von den Befragten gaben etwa 37% an, ein hohes Risiko für Schlafapnoe zu haben. Das ist signifikant höher als die Schätzungen des Schlafapnoerisikos in der Allgemeinbevölkerung. Durch die hohen Anzahl der Befragten implizieren diese Ergebnisse eine sehr starke Verbindung zwischen Migräne und Schlafapnoe.

Die Migräne wird reduziert, wenn Schlafapnoe behandelt wird
Sobald wir wissen, dass es ein Verhältnis zwischen Migräne und Schlafapnoe gibt, müssen wir uns fragen: Wie wichtig ist dieser Zusammenhang? Die starke Linderung der der Migränekopfschmerzen wenn die Schlafapnoe therapiert wird ist nicht von der Hand zu weisen.

In einer weiteren Studie berichteten die Patienten, dass ihre durchschnittliche Migränedauer von 22 Stunden auf drei gesunken ist, sobald ihre Schlafapnoe behandelt wurde. So hatten sich auch ihre Migräneattacken von 1,2 Mal in der Woche auf 0,1 Mal reduziert. Die Wirkung einer Schlafapnoe-Therapie ist also effektiver als eine Therapie mit den meisten bisherigen Medikamenten.

Trotz des großen Potenzials wird in den seltensten Fällen eine mögliche Schlafapnoe als Ursache der Migränekopfschmerzen in Betracht gezogen. Eine der Gründe könnte sein, dass es einige Untersuchungen gibt, die darauf hindeuten, dass Migräne und Schlafapnoe nicht miteinander korrelieren. Doch selbst wenn dies nicht für die Allgemeine Bevölkerung gilt, ist es wahrscheinlich, dass Menschen mit Migräne von einer Schlafapnoe-Behandlung profitieren würden.

Ein weiterer Grund ist, dass Ärzte oft nicht an eine Schlafapnoe denken. Da Schlafapnoe in der Nacht auftritt und viele der Symptome sich mit anderen Erkrankungen überschneiden, wird Schlafapnoe meist nicht diagnostiziert.

Maßnahmen ergreifen, um eine bessere Behandlung zu erreichen
Wenn Ihr Arzt nicht auf Ihr Risiko einer Schlafapnoe eingeht, sind Sie als Patient gefragt. Bringen Sie das Problem zur Sprache und wenn Ihr Arzt immer noch nicht handelt, ergreifen Sie selbst die Initiative, damit Ihre mögliche Schlafapnoe diagnostiziert und behandelt wird.

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