Open/Close Menu Schlafapnoe heilen mit dem bimaxillären Advancement

Die DAK hat vor kurzem einen Bericht veröffentlicht, in dem Schlafstörungen bei vielen Menschen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren im Vergleich zu vor 7 Jahren um über 60% angestiegen sind. Verursacht als Schlafapnoe Bluthochdruck? Die Deutsche Hochdruckliga veröffentlichte am 28.04.2017 eine Pressemeldung in der hervorgeht dass Schlafstörungen auf Dauer die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern, darunter Bluthochdruck. Schlafmangel muss daher als hohes Gesundheitsrisiko gelten.

Jeder dritte Deutsche gibt in Umfragen an an Schlafstörungen zu leiden. Müdigkeit am Tag, Sekundenschlaf am Steuer aber auch Bluthochdruck sind die Folge. Bereits nach wenigen schlaflosen Nächten bemerken wir den Effekt. Kurzer und qualitativ schlechter Schlaf erhöht das Risiko um über 50%, einen erhöhten Blutdruck zu entwickeln. Wenn eine Schlafapnoe vorliegt und dadurch eine Sauerstoffunterversorgung, vervielfacht sich das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken. Die Ursache dafür ist, dass eine Sauerstoffunterversorgung, verursacht durch eine Schlafapnoe, dafür sorgt dass der Körper das Stresshormon Kortisol ausschüttet. Stress bedeutet Kampfbereitschaft. Alle Sinne und jeder Muskel ist in Alarmbereitschaft, Herzschlag und Blutdruck erhöht. Auch die Entzündungswerte im Körper sind bei Schlafapnoe Betroffenen erhöht, welches zu einer Störung des Stoffwechsels führt und dadurch eine Gefäßverkalkung beschleunigt. Gefäßverkalkungen sind der Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Herzversagen.

Bei einem gesunden Menschen bemerkt man bei einer Langzeit-Blutdruckmessung, dass in der Nacht ein Abfall des Blutdrucks um durchschnittlich etwa 15% stattfindet. Bei Menschen die an einer Schlafapnoe leiden, wird diese Effekt oft komplett aufgehoben und in extremen Fällen kommt es meist sogar zu einem Blutdruckanstieg im Schlaf. Ein Ausbleiben des nächtlichen Absinkens des Blutdrucks kann das Sterberisiko drastisch erhöhen. Bei einem nächtlichen Schlafapnoe Bluthochdruck ist das Risiko des Sterbens noch viel höher.

Eine Behandlung von Schlafstörungen ist unverzichtbar und kann in den meisten Fällen die Lebenserwartung um 10 Jahre erhöhen. Bitte nehmen Sie Schlafstörungen immer ernst und vertrauen Sie sich Ihrem Hausarzt an. Eine Schlaflabor-Untersuchung tut nicht weh und ist der erste Schritt in ein gesünderes Leben.

Der Goldstandard in der Schlafapnoe Therapie ist leider immer noch die Überdruckbeatmung mit der CPAP Therapie. Diese stellt allerdings nur eine symptomatische Behandlung dar. Ein bimaxilläres Advancement (Schlafapnoe Operation), bei der die Ursache der Obstruktiven Schlafapnoe operativ behandelt wird ist die bisher einzige Therapie die Langfristig die Verengung der Atemwege behebt.

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