Die Schlafapnoe Operation (operative Verlagerung des Ober- und Unterkiefers mit Rotation) ist die einzige Behandlungsmethode, welche die Ursachen der obstruktiven Schlafapnoe beseitigt.

Gewöhnliches bimaxilläres Advancement ohne Rotation

vor der Operation: verengte obere Atemwege

Beispiel: Kieferverlagerung ohne Rotation (vereinfachte Darstellung)

Nicht ausreichend geweitete Atemwege nach der gewöhnlichen Vorverlagerung der Kiefer

Bimaxilläres Advancement mit Rotation

vor der Operation: Verengte obere Atemwege

Bespiel der Kieferverlagerung mit Rotation (vereinfachte Darstellung)

Offene Atemwege nach der Vorverlagerung der Kiefer mit CounterClockwise Rotation  (Rotation gegen den Uhrzeigersinn)

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Vorteile gegenüber der CPAP Therapie

Keine Atemaussetzer

Durch die Vorverlagerung des Ober- und Unterkiefers werden die Atemwege befreit, indem dadurch die Zunge, der weiche Gaumen und das Zungenbein mit nach vorne verlagert werden. Sowohl die Apnoen (Atemaussetzer) als auch die Hypopnoen (Verminderung des Atemflusses) werden auf ein Minimum reduziert oder verschwinden meist komplett.

Keine Schlaflaboraufenthalte

Durch die Vorverlagerung der Kiefer werden die Atemwege ausreichend weit geöffnet. Lästige Schlaflaboraufenthalte gehören damit der Vergangenheit an.

Keine CPAP Atemmaske mehr

Durch die Befreiung der Atemwege wird eine ausreichende Sauerstoffversorgung gewährleistet, sodass meist alle Patienten direkt nach der Operation komplett auf die CPAP Atemmaske / Sauerstoffmaske verzichten können.

Weniger Muskelverspannungen / Schmerzen

Eine Verengung der Atemwege bedeutet nicht nur „schlechten Schlaf“ sondern auch tagsüber eine schlechte Sauerstoffversorgung. Schlafapnoiker neigen unbewusst dazu ihren Kopf nach vorne zu strecken (Buckel), um dadurch die Atemwege geöffnet zu halten. Dies verursacht starke Verspannungen und Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich.

Keine Zahnschienen mehr notwendig

Protrusionsschienen, welche im Schlaf den Unterkiefer in eine nach vorne gerichtete Position zwingen, können vielen Betroffenen helfen. Allerdings werden die Kiefergelenke stark in Mitleidenschaft gezogen und verursachen mit der Zeit starke Schmerzen. Nach der Operation sind die Atemwege erweitert und offen. Eine symptomatische Therapie ist nicht mehr notwendig.

Besseres Aussehen

Durch die Vorverlagerung des Ober- und Unterkiefers wird die Haut gestrafft  und das komplette Gesicht sieht natürlicher und jünger aus. Falten werden von innen gestrafft. Durch die gute Sauerstoffversorgung werden Augenringe reduziert und das Gesicht bekommt wieder eine gesündere Farbe.

Aufrechtere Haltung

Menschen mit verengten Atemwegen neigen nicht nur zu einer obstruktiven Schlafapnoe, sondern auch zu einer Überstreckung des Kopfes. Durch diese ständige Fehlhaltung des Kopfes werden auch andere Körperregionen in Mitleidenschaft gezogen. Durch ein bimaxilläres Advancement mit CounterClockwise Rotation wird die Verengung der Atemwege beseitigt und der Körper erhält meist nach kürzester Zeit seine optimale Haltung zurück. Hier ein klinisches Beispiel.

Tinnitus wird reduziert

Sowohl regelmäßiges Schnarchen aufgrund der Schlafapnoe, als auch eine Fehlstellung der Kiefer können die Ursache für Tinnitus sein oder diese Erkrankung zumindest begünstigen. Durch die gleichzeitige Korrektur der skelettalen Kieferfehlstellung und durch die Weitung der Atemwege werden zwei mögliche Ursachen des Tinnitus beseitigt.

Luftzufuhr auch im Wachzustand

Obstruktive Schlafapnoe bedeutet: Betroffene haben durch eine Verengung der Atemwege Atemaussetzer im Schlaf. Aber auch tagsüber sind die Atemwege verengt und das Atmen fällt schwer. Die meisten Schlafapnoiker bemerken dies jedoch nicht, da sich der Körper schleichend daran gewöhnt. Zwar kommt es im Wachzustand nicht zu Apnoen, aber zumindest zu einer Verminderung des Atemflusses. Durch die Ursachenbeseitigung der obstruktiven Schlafapnoe sind die Atemwege auch tagsüber weit genug geöffnet, um eine ausreichende Atemluftversorgung zu gewährleisten.

Kardiovaskuläres Risiko auf Normalniveau

Das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen ist bei Schlafapnoe-Patienten um ein Vielfaches höher als bei Nicht-Betroffenen. Durch die Ursachenbeseitigung mit dem bimaxillären Advancement mit Rotation sinkt das kardiovaskuläre Risiko auf ein Normalniveau.

Endlich wieder Ehebett

Nicht nur Schlafapnoiker leiden unter einer schlechten Schlafqualität, sondern auch der eigene Partner. Viele berichten, dass sie sich durch die Geräuschentwicklung der CPAP-Maske im Schlaf gestört fühlen. Nicht selten entscheidet sich der Bettnachbar dann, aus dem gemeinsamen Schlafzimmer auszuziehen. Nach der Ursachenbeseitigung durch die Schlafapnoe Operation wird die Überdruckbeatmung überflüssig. Somit gehören getrennte Schlafzimmer der Vergangenheit an.

Keine Verformung des Gesichts

Jeder Schlafapnoe-Patient der über mehrere Jahre mit CPAP-Maske therapiert wird kennt es: Das Gesichts beginnt sich zu verformen. Es beginnt meist mit Abdrücken, die auch über den Tag nicht verschwinden und wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Beide Kiefer, die von Natur aus horizontale Wachstumsschübe erhalten, werden nach hinten gedrückt und gequetscht. Die Folge: Die Atemwege verengen sich umso mehr. Durch die Ursachenbeseitigung mit unserer kausalen Therapiemethode ist die Atemmaske nicht mehr notwendig und die Atemwege werden ausreichend geweitet.

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Die Atemwege vor und nach der Schlafapnoe Operation (bimaxilläres Advancement mit CounterClockwise Rotation)

Durch die Vorverlagerung beider Kiefer wurde die Obstruktion (Verengung) der Atemwege korrigiert. Nach der Schlafapnoe Operation (bimaxilläres Advancement) ist ausreichend Platz in den Atemwegen und es kommt bei diesem Patienten nicht mehr zu Atemaussetzern im Schlaf.

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Was sagen unsere Patienten?

  • Jörg Maschler
    "Auf die Frage, ob ich mich mit diesem Wissen, dass ich jetzt habe, noch mal zu dieser Operation entschließen würde, kann ich nur sagen: JA. Es ist ein Weg mit vielen Entbehrungen, Schmerzen, Einschränkungen und Leiden. Vielleicht wird auch die Taubheit in der Unterlippe nicht ganz weggehen. Aber was ich im Gegenzug mehr an Lebensqualität gewonnen habe, übertrifft den Leidensweg, der auch temporär zu sehen ist, um ein Vielfaches. Jede Entscheidung im Leben hat einen Preis. Ich habe mich für ein gesünderes glücklicheres und leichteres und leistungsfähigeres Leben entschieden und nehme dafür die Probleme der Operation mit Kosten, Schmerzen und Problemen in Kauf."
  • Anna K.
    "Dr. Frey hat sich immer viel Zeit genommen, um mir alles genau zu erklären und auch meine Fragen zu beantworten. Er konnte mir durch seine freundliche und offene Art meine Ängste vor der OP und der Nachbehandlung nehmen. Dr. Frey hat sich bei den wö­chentlichen Kontrollterminen immer Zeit genommen, um mit mir über meine Fortschritte und mein Wohlbefinden zu sprechen und auch Fragen zu beantworten. Insgesamt bin ich sehr glücklich darüber, dass ich zu Dr. Frey gegangen bin und er mir so schnell helfen konnte. Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut und empfehle die Klinik gerne weiter."
  • Christopher T.
    "Ich bin überglücklich diese Operation gemacht zu haben. Ich fühle mich endlich wieder Ausgeschlafen und habe nicht mehr diese Tiefs mitten am Tag. Sowohl die Schlafapnoe, als auch die starken Kopf- und Nackenschmerzen sind komplett verschwunden. Meine fast tägliche Dosis Ibuprofen ist nicht mehr notwendig. Danke Dr. Frey und Team. Danke auch an das ganze Stationsteam und Schwester Violetta."
  • Marion Jensen
    "Im August 2016 war ich am Tiefpunkt, mir ging es körperlich und seelisch sehr schlecht. Dann hörte ich von der OP und wusste das es meine letzte Chance ist. Schön ist was anderes, aber es ist alles gut auszuhalten nach der OP. Ich fühle mich wie vor 15 Jahren. Ich würde es immer wieder machen. LG Marion Jensen"
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