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CPAP Schlafapnoe Maske

Erfahren Sie mehr über die Funktion und den Aufbau einer Schlafapnoe Maske

Um erfolgreich gegen Schlafapnoe vorzugehen, hat sich die CPAP Therapie mit Hilfe einer Atemmaske als erfolgreiche Methode etabliert. Der Atemstillstand im Schlaf ist eine Erkrankung, die auf Dauer die Organe schädigen kann. Die CPAP Masken gibt es daher in verschiedenen Ausführungen als Nasenmaske, Nasenpolstermaske oder auch als Gesichtsmaske.

  1. Dabei ist die Nasenmaske die am häufigsten verwandte CPAP Maske. Sie liegt an der Oberlippe an und umschließt den gesamten Nasenbereich. Die Therapieluft wird sanft in die Atemwege geleitet. Die Nasenmaske ist für Betroffene empfehlenswert, die während des Schlafs nicht durch den Mund atmen.
  2. Dagegen sind die Nasenpolstermasken klein, leicht und sorgen für einen geringen Hautkontakt im Gesicht. Die Nasenpolster liegen an den Nasenlöchern auf und kommen nicht mit dem Nasenrücken in Kontakt. Die Maske ist für Personen geeignet, die ein freies Gesichtsfeld bevorzugen oder einen empfindlichen Nasenrücken haben. Bei Männern schätzen vor allem jene mit Bart diese Variante.
  3. Eine Gesichtsmaske oder Full-Face-Maske umfasst Nase und Mund und ist für Menschen konzipiert, die im Schlaf durch Mund und Nase atmen. Die Maske ist auch für Menschen ideal, die schwer Luft durch die Nase bekommen, etwa nach Operationen, bei Schnupfen oder Heuschnupfen, Nebenhöhlenentzündungen und ähnlichen Erkrankungen. Die Maske kann auch für Männer mit Schurbart sinnvoll sein.

CPAP Maske für die Schlafapnoe Therapie

Die Therapie mit einer CPAP Maske ist inzwischen eine gängige Methode zur Behandlung der Schlafapnoe. Das Kürzel CPAP steht dabei für „Continuous Positive Airway Pressure“, also kontinuierlich positiver Atemdruck. Mit der CPAP Maske wird die Raumluft durch Überdruck durch die Atemwege geleitet. Damit wird das Gewebe im Nasen- und Rachenbereich durch den leichten Überdruck stabilisiert und offengehalten.

Bei der CPAP Maske handelt es sich um eine weiche Kunststoffmaske, die über Mund und Nase oder nur über die Nase gezogen wird. Fixiert wird die Maske mit Gummibändern. Die CPAP Maske wird dann mit einem Schlauch an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Die Beatmungsgeräte arbeiten mit einem kontinuierlichen Aufbau eines Überdrucks. Für die Nutzer erfolgt so eine bessere Sauerstoffsättigung des Herz-Kreislaufsystems. Der kontinuierliche Überdruck verhindert, dass die Luftröhre verengt. Damit wird das Risiko für Atemaussetzer gesenkt.

Linderung der Symptome

Wichtig zu wissen ist, dass die Anwendung der CPAP Maske ausschließlich die Symptome behandelt und lindert, nicht jedoch die tatsächlichen Ursachen beseitigt. Die CPAP Maske ist daher als lebenslange Therapie zu sehen. Die CPAP Maske ist eine sinnvolle Alternative, wenn Patienten keine operativen Maßnahmen in Erwägung ziehen. Als Ursache für die Schlafapnoe gelten unter anderem anatomische Besonderheiten wie vergrößerte Gaumenmandeln, eine übergroße Zunge oder eine Fehlstellung des Kiefers. All dies kann zu einer Verengung der oberen Atemwege führen, jedoch häufig gut operativ behandelt werden. In der Regel ist eine Operation notwendig, um die lebenslange Anwendung der CPAP Maske zu ersetzen.

Dauerhafte Anwendung

Die dauerhafte Anwendung der CPAP Maske ist mit einigen Einschränkungen und Unannehmlichkeiten verbunden. Die Maske muss Nacht für Nacht, auch auf Reisen, getragen werden. Das kann die Patienten belasten, aber auch die Partner stören. Außerdem ist eine Zeit der Gewöhnung notwendig, um sich mit der Beatmungshilfe zu arrangieren. Die CPAP Maske kann leichte Druckstellen erzeugen, daher ist der perfekte Sitz individuell zu überprüfen. Durch den höheren Widerstand beim Ausatmen kann es auch zu einem Muskelkater der Atemmuskulatur kommen. Nach der Gewöhnung stellt sich in der Regel ein verbesserter Schlaf ein, sodass die Tagesmüdigkeit nachlässt.

Dauerhafte Heilung

Eine dauerhafte Heilung der obstruktiven Schlafapnoe ist nur durch Ursachenbeseitigung zu erreichen. Die Ursache der obstruktiven Schlafapnoe ist meist eine Rücklage der Kiefer. Durch die Vorverlagerung der Kiefer mittels bimaxillärem Adavancement kann eine dauerhafte Öffnung der Atemwege erreicht. Wir informieren Sie gerne in einem Beratungsgespräch.

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