Giesela Hammouni

von der Schlafapnoe geheilt am 07.03.2018

Gisela Hammouni, Alter 68 Jahre – Ehemalige Patientin, die geheilt wurde

Der Anfang meines Alptraumes:
Seit 2002 hatte ich eine Vollmaske, damals mit 50 Aussetzern in der Stunde. Es begann eine Hassliebe, denn es ging nicht mit und auch nicht ohne sie. Die letzten Jahre waren fast unerträglich. Schmerzen seit meiner Schulzeit: Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, später noch Ohrgeräusche, verstopfte Nase, oft starke Ohrenschmerzen sowie Probleme mit meinen Bronchien, da half nur noch ein Antibiotikum. Bandscheibenvorfälle rundeten das ganze ab, ich war erschöpft.

Auswirkungen der heimtückischen Krankheit:
Schnarchen, Schluckbeschwerden, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Gleichgewichts- und Gedächtnis-probleme, Depressionen und sogar starker Haarausfall. Die Werte von Blutdruck, Diabetes, Harnsäure und Cholesterin waren zu hoch. Meine Halswirbel haben sich nach hinten verlagert, damit ich einigermaßen atmen konnte. Meine Haltung war nach vorne gebeugt.

Schlafapnoe, meine Krankheit:
Bei meinen Ärzten bekam ich keine Hilfe. Ich recherchierte im Internet und da wurde mir bewusst, was für ein schwerwiegendes Problem ich hatte. Ich bekam große Angst und sah mich schon mit einem Rollator oder sogar in einem Pflegeheim. Die Angst vor einem Schlaganfall wurde immer größer. Ich musste schnellstens handeln.

Mai 2017 – Termin bei Prof. Dr. Sailer, Prof. Sailer Klinik in Zürich
Meine gesundheitliche Situation war lebensbedrohlich, da ich nur noch 2,8 mm Platz zum Atmen hatte. Ich war geschockt, was nun? Durch Gespräche mit Herrn Musiolik von der GHS Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe mbH wurde mir bewusst, dass ich mich operieren lassen musste, und das in meinem Alter. Es gab aber keine andere Möglichkeit, um von dieser Krankheit geheilt zu werden.

Juli 2017 – Termin bei Dr. Frey, Seegartenklinik in Heidelberg
Dr. Frey hatte mir bei meinem Termin im Juli 2017 in einem sehr ausführlichen und informativen Gespräch vieles erklärt, auch dass meine beiden Kiefer mehr als 25 mm nach vorne versetzt werden müssten, damit ich genug Luft zum Atmen bekam. Danach konnte ich an nichts anderes mehr denken.

Oktober 2017 – Termin bei Dr. Dr. Kater – Hochtaunusklinik in Bad Homburg
Meine Krankenkasse wollte die Kosten nur übernehmen, wenn in einer Klinik operiert wird, die auf ihrer sogenannten „Weissen Liste“ steht. Deshalb war ich bei Dr. Dr. Kater. Dieser lehnte jedoch eine OP ab, weil er von meiner Krankenkasse zu wenig Geld dafür bekam.

Kieferorthopädin Frau Dr. Kaiser – Heidelberg
In Zusammenarbeit mit Dr. Frey behandelte mich Frau Dr. Kaiser als Kieferorthopädin. Ich war sehr zufrieden, sie hat sehr gute Arbeit geleistet. Sie und Ihr Team waren sehr freundlich und gewissenhaft.

Operation am 07.03.2018 – Nach der OP:
Eine Blockade an Nacken und Schultern hatte sich gelöst, mein Kopf war frei und beweglich. Der Sauerstoffgehalt im Blut stieg bis auf 99 % und ich bekam genügend Luft. Mein Kreislauf war am Boden und mein Gesicht blau und geschwollen. Ich konnte kaum essen, trinken sowie wenig schlafen, ich musste immerzu husten. Ich hatte besonders nachts Angst zu ersticken. Meine Aussprache war nicht verständlich, ist aber bei jedem Patienten anders. Es war nicht einfach, aber mit Geduld und den Anweisungen von Dr. Frey folgend, geht diese Zeit relativ schnell vorbei. Der Gedanke an meine neue Lebensqualität, die ich haben werde, half mir dabei. Nur einen Aussetzer in der Stunde habe ich noch (unter 5 Aussetzern bedeutet keine Schlafapnoe). Besser kann es nicht sein, das Ziel ist erreicht!!!!!!!

Metallentfernung am 12.09.2018 – Meine jetzige Situation:
Cholesterin/Medikamentendosierung 20 mg, statt 40 mg. Alle meine oben angegebenen Beschwerden sind nicht mehr vorhanden. Die Unterlippe und ein Teil meines Gaumens sind noch etwas pelzig.

Schlussworte:
Meine Entscheidung war richtig und es ist nie zu spät sich Dr. Frey anzuvertrauen, denn er zauberte das verschwundene Leuchten in meine Augen zurück und ich kann wieder am Leben aktiv teilnehmen. Es fällt alles leichter und ausgeschlafen bin ich auch. Essen kann ich fast alles, zumindest schmeckt es wieder und es muss nicht mehr püriert werden.

Danksagung:

Herzlichen Dank an Dr. Frey (was wäre ohne ihn mit mir passiert?) – ein großartiger Arzt und Mensch – sowie Kollegen und Mitarbeiter in der Praxis, im OP, auf der Station (da besonders Schwester Violeta) und im Schlaflabor Dr. Benotmane mit seinem Team, nicht zuletzt Herrn Gashi. Auch Herrn Musiolik verdanke ich sehr viel, was ich immer in meinem Herzen tragen werde. Es war eine schwere Zeit für mich, aber trotzdem eine sehr angenehme Zusammenarbeit. Nur wenn der Patient seinen Teil am Erfolg beiträgt, kann ein solch hohes Ziel erreicht werden. Jeder Tag mit dieser Krankheit ist ein Tag zu viel. Jeder Tag ohne „Lachen“ ist ein verlorener Tag.

Ehemalige Patientin, die vor 8 Mon. geheilt wurde – Ich kann es kaum glauben, aber es ist wahr.