Die CPAP-Atemmaske

Die CPAP-Atemmaske ist ein (über-)lebenswichtiges Hilfsmittel zur gesunden Atmung in der Nacht. Machen Sie sich mit Ihrer Maske vertraut und freunden Sie sich mit ihrer Maske an. Sie ist ein lebenswichtiger Helfer für Sie in der Nacht, um Ihnen die so wichtige Erholung zu verschaffen und um Ihnen die dafür so wichtige, gesunde Atmung zu ermöglichen. Daher ist auch eine durchgehende Nutzung in der Nacht so wichtig.

CPAP Gewöhnung an einen Fremdkörper

Natürlich ist eine Atemmaske ein künstlicher Gegenstand, der nicht zum Körper gehört und es eine Frage der Gewöhnung, bis Sie zu einem guten und durchgehenden Schlaf finden. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich mit der Maske vertraut machen. Schauen Sie sich die Maske in Ruhe bei Tageslicht an. Nehmen Sie sie in die Hand, fühlen Sie die Materialien und schauen Sie sich an, was die Maske macht. Die Maske muss zu einer Art Körperteil in der Nacht werden, denn über den Schlauch kommt der Sauerstoff in Ihre Maske, um Ihnen das lebenswichtige Atmen in der Nacht zu ermöglichen.

CPAP Passformprobleme

Jeder Mensch ist ein Individuum, jede Kopfform ist einzigartig und jedes Gesicht seine ganz spezielle Form. So kann es passieren, dass eine Maske nicht perfekt auf Ihr Gesicht passt. Um dem Vorzubeugen, gibt es Masken in verschiedenen Größen. Außerdem gibt es verschiedene Typen von Masken: Vollmasken, die Mund und Nase umschließen, Nasenmasken, die den Mundbereich freilassen und Nasenpolster, bei denen zwei Kunststoff-Pfropfen in die Nasenlöcher eingeführt werden. Die kleineren Maskentypen mögen mehr Gefühl von Freiheit verleihen, halten aber nicht so gut und helfen nicht, wenn Sie in der Nacht durch den Mund atmen. Die Vollmasken haben sich als effektivste Lösung erwiesen, wobei sie eine längere Eingewöhnungszeit benötigt wird, da das Gefühl von Beengtheit besteht. Weiter kann zur Verbesserung der Passform der Haltegurt der Maske angepasst werden.

CPAP Gewöhnungsprobleme

Die so ersehnte Nachtruhe, bei der Sie sich in Ihr Bett legen und einfach nur einschlafen wollten: sie wird sich einstellen, allerdings verbringen Sie Ihre Nacht mit der Hilfestellung einer Maske, die Sie in Ihrem Gesicht tragen. Das bedarf einer bestimmten Gewöhnungszeit, die je nach Träger und je nach Maskentyp unterschiedlich sein kann. Mit Ihrer Maske, die Sie für verordnet wurde und die Ihnen gut passt, sollten Sie bereits am Tag bei Licht ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Bewegen Sie sich mit der aufgesetzten Maske in der gewohnten Umgebung Ihrer Wohnung und freunden Sie sich mit der Maske an. Sehen Sie diese als eine Gegenstand an, auf den Sie sich am Abend bereits freuen, denn er steht Ihnen zur Seite und gibt Ihnen Atem. Meditieren Sie mit der Maske, schließen Sie Ihre Augen, spüren Sie die Wirkung. So werden Stück für Stück Ihre Ängste reduziert. Gewöhnung bedeutet aber auch Geduld, die Zeit erfordert und viele Stunden, die sie tagsüber mit der Maske verbringen.

Schlafprobleme durch CPAP Lautstärke

Die CPAP-Maske ist mit einem Gerät verbunden und dieses erzeugt natürlich Geräusche, so wie auch ein Ventilator oder eine Klimaanklage nicht geräuschfrei funktionieren. Moderne Geräte sind bereits sehr geräuscharm, sollte sich der Geräuschpegel aber verstärken, mag es am Luftfilter oder dem Maskenventile liegen. In diesem Fall sollte sich ein Techniker das Gerät anschauen. Bleibt die Lautstärke so, dass sie für Sie unangenehm ist, können Sie sich mit Ohrstöpseln behelfen.

CPAP Maske nicht dicht

Für Ihre individuelle Kopf- und Gesichtsform ist die ideale Maskengröße ausgesucht worden. Sollten Sie aber dennoch den Eindruck haben, dass die Maske nicht richtig abschließt, so könnten Sie den korrekten Sitz der Maske überprüfen. Bei nicht ausreichendem Halt, kann der Haltegurt der Maske entsprechend eingestellt werden. Sollten weiterhin Probleme bestehen, muss eventuell der Maskentyp angepasst werden oder die Maskengröße verändert werden. Eine korrekte Passform ist sehr wichtig, da der Sauerstoff an die richtige Stelle transportiert werden muss und nicht entweichen sollte. Oft entweicht die Luft in Richtung der Augen, was als Nebenwirkung zu entzündeten Augen führen kann.

Aufwachen am Morgen ohne CPAP Maske

Natürlich kann es passieren, dass die Maske in der Nacht vom Kopf rutscht oder Sie diese unbewusst im Schlaf abgenommen haben. Das sollte eher selten passieren, denn das regelmäßige Tragen Ihrer CPAP-Maske und die damit verbundene so wichtige Versorgung Ihres Organismus mit Sauerstoff ist unabdingbar. Kommt es zu häufig vor, dass Sie die Maske abnehmen oder diese von alleine abrutscht, sollte zunächst der Sitz des Maskenbands überprüft werden, dann die Größe Ihrer Maske und eventuell zu einem anderen Maskentyp gewechselt werden.

Trockene oder verstopfte Nase und CPAP Mundtrockenheit

Die CPAP-Maske kann über einen Luftbefeuchter befeuchtet werden. So kann Abhilfe bei trockenen Atemwegen geschaffen werden. Die Nasenschleimhäute können alternativ mit Salben und Sprays aus der Apotheke behandelt werden. Ist der Mund trocken, kann es auch an der Atmung durch den Mund anstelle der Nase liegen. Verwenden Sie eine Atemmaske nur für die Nase, sollte auf eine Vollmaske gewechselt werden, die auch den Mund bedeckt.

CPAP Lungenschmerzen durch den Druck

Der dauerhafte Druck, der die ganze Nacht über das Gerät in die Lunge gepumpt wird, kann Schmerzen in der Lunge verursachen. Eventuell kann der Druck des Geräts angepasst werden und so für Linderung der Beschwerden sorgen.

Einschlafprobleme

Wenn die Einschafphase zu lange dauert oder es wiederholt dazu kommt, dass Sie nicht richtig einschlafen können, geben Sie sich selbst Hilfestellung:

  • Machen Sie sich mit der Maske vertraut und das bereits am Tag
  • Entspannungsübungen vor dem Zubettgehen können helfen, in Form von Meditation beispielsweise oder autogenes Training. Auch sanfte Musik kann Sie in den Schlaf bringen.
  • Entlastung des Organismus, dieses Phänomen ist auch unter dem Begriff „Schlafhygiene“ bekannt:
    • leichtes Essen (wenig Ballaststoffe, nicht zu starke Gewürze)
    • sanfte Getränke (Kamillentee, Kräutertee, Wasser),
    • kein Alkohol
    • kein Nikotin direkt vor dem Schlafen
    • Verzicht auf Benutzung des Smartphones oder Computers eine Stunde vor dem Schlafengehen,
    • kein Fernsehen im Schlafzimmer
    • eine ruhige Schlafumgebung, ein nicht zu beengtes Schlafzimmer, angenehme Lichtverhältnis (sehr individuell)
    • nicht zu spät sportlich aktiv sein
    • regelmäßige Schlafzeiten einhalten, nicht zu starke Wechsel zwischen Arbeitswoche und Wochenende

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