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Schlafapnoe - Frau mit CPAP Fullface Maske

Schlafapnoe – welche Formen gibt es, und wie können sie behandelt werden?

Unter einer Schlafapnoe verstehen wir eine Störung der Atmung, die während des Schlafes auftritt. Das Wort Apnoe kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa so viel wie „ohne Atem“.

Von einer Schlafapnoe sprechen wir, wenn jede Stunde mindestens zehnmal die Atmung für mehr als zehn Sekunden aussetzt. Auch wenn Betroffene davon in den meisten Fällen gar nichts mitbekommen, handelt es sich dennoch im einen – im wahrsten Sinne des Wortes – Weckruf des Körpers. Und das mit durchaus ernstzunehmenden Folgen. Denn Schlafapnoiker haben nicht nur fast nie einen erholsamen Schlaf, sie leiden langfristig oft unter Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ständiger Erschöpfung oder Depressionen.

Dieser Artikel erklärt die verschiedenen Arten der Schlafapnoe sowie die Folgen und Möglichkeiten einer Behandlung.

Mögliche Folgen einer Schlafapnoe

Folgende Beschwerden oder Erkrankungen können Folgen einer Apnoe sein:

  • Durchschlafstörungen
  • Verstärkter nächtlicher Harndrang
  • Nächtliches Schwitzen
  • Schnarchen
  • Sekundenschlaf
  • Herzinfarkt
  • Depressionen
  • Erektionsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall

Die obstruktive Schlafapnoe

Hierbei handelt es sich um die häufigste Form. Diese Art Apnoe hat ausschließlich körperliche Ursachen. Der Betroffene leidet unter zu engen Atemwegen, deren während des Schlafs erschlaffte Muskulatur zu einem völligen Verschluss der Atemwege führen kann. Das hat zur Folge, dass die Lunge einen großen Unterdruck erzeugen muss, um ausreichend Luft zu bekommen. Dies strengt den Körper derart an, dass an erholsamen Schlaf nicht zu denken ist. Die Atemaussetzer können nur Sekunden, aber auch mehrere Minuten andauern und einen Sauerstoffmangel bewirken, auf den der Körper reagiert, indem der Betroffene erwacht.

Wie kann eine obstruktive Schlafapnoe behandelt werden?

Dr. Robert Frey ist mit seinem Team seit vielen Jahren in der Erforschung und Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe tätig. Seine wissenschaftlichen Forschungsgebiete sind durchweg fachübergreifend. Die einzige Möglichkeit, diese Art der Apnoe zu behandeln, ist eine Operation. Bei dieser werden Ober- und Unterkiefer operativ verlagert, womit die Ursache der obstruktiven Apnoe beseitigt wird.

Die zentrale Schlafapnoe

Diese Art einer Apnoe tritt nur äußerst selten auf und hat ihre Ursachen in einer Fehlfunktion des Gehirns und des Nervensystems. Das Atmen wird sozusagen „vergessen“, worauf der Körper mit Stress und einem Weckruf reagiert.

Wie kann eine zentrale Schlafapnoe behandelt werden?

Von einer zentralen Schlafapnoe sind in erster Linie ältere Menschen betroffen. Diese Form der Apnoe kann nicht operiert werden. Linderung kann allerdings eine CPAP-Maske verschaffen.

Die gemischte Schlafapnoe

Bei einigen Betroffenen treten Symptome sowohl der obstruktiven als auch der zentralen Apnoe auf. In diesen Fällen sprechen wir von einer gemischten Schlafapnoe.

Wie kann eine gemischte Apnoe behandelt werden?

Wie bei der obstruktiven Form der Apnoe kann auch hier Abhilfe durch eine Operation geschaffen werden. Der Chirurg wird hierbei eine Verlagerung des Ober- und Unterkiefers vornehmen, was zu einem Verschwinden der Symptome führt.

Behandlung einer Schlafapnoe in der Seegartenklinik Heidelberg

Sie fürchten, an Aussetzern während des Schlafs zu leiden? Und Sie möchten endlich etwas dagegen tun? In der Seegartenklinik Heidelberg sind Sie dafür genau in den richtigen Händen. Unsere Spezialisten verfügen über jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Schlafkrankheiten und -störungen aller Art.

Vereinbaren Sie einfach unverbindlich einen Termin für eine Erstberatung. Nehmen Sie jederzeit gern Kontakt per Telefon oder E-Mail mit uns auf. Wir sind sicher, dass wir die richtige Therapie für Sie finden und freuen uns, Sie in unserer Klinik in Heidelberg begrüßen und beraten zu dürfen.

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