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Schlafstörungen bei Babys sind sowohl für die Eltern als auch für das Kind sehr belastend. Aber ab wann handelt es sich wirklich um eine Schlafstörung? Welche Ursachen sind möglich? Und welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Diese und weitere Fragen beantwortet der folgende Text.

Nicht jedes Schlafproblem ist eine Schlafstörung

Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist der Schlafrhythmus eines Babys noch nicht entwickelt. Von akuten Einschlafproblemen wird gesprochen wenn Kinder, die älter als sechs Monate sind, regelmäßig länger als 30 Minuten und die Hilfe der Eltern (zum Beispiel durch Tragen) zum Einschlafen benötigen. Von Durchschlafproblemen ist die Rede, wenn das Kind mehrmals in der Woche länger als 20 Minuten aufwacht und die Hilfe der Eltern zum erneuten Einschlafen benötigt.

Ursachen

Die Ursachen für Einschlaf- beziehungsweise Durchschlafproblemen können vielfältig sein. Manchmal sind körperliche Probleme als Ursache zu deklarieren. Aber auch seelische Probleme oder Umweltbelastungen, wie zum Beispiel Lärm oder Rauch können Schuld an den Schlafstörungen Ihres Kindes sein. Auch einige Behinderungen gelten als mögliche Ursache. Im Grunde genommen treten diese Ursachen jedoch relativ selten auf. In den meisten Fällen sind Schlafstörungen bei Kindern dieses Alters eine Folge von ungünstigen Schlafangewohnheiten.

Oft zeigen Babys, die an Einschlaf- oder Durchschlafproblemen leiden weitere auffällige Verhaltensmuster. Diese äußern sich zum Beispiel in Form von überdurchschnittlich vielem Schreien oder in Form von Problemen beim Füttern. Hierbei handelt es sich meist um sogenannte Regulationsstörungen. Das bedeutet, dass Ihr Kind Schwierigkeiten damit hat, sein Verhalten altersgerecht zu regulieren. Aus diesem Grund sollten die Schlafstörungen immer unter Einbeziehen der möglichen auffälligen Verhaltensmustern behandelt werden.

Möglichkeiten der Therapie

Bei ernsthaften und langanhaltenden Schlafstörungen Ihres Babys ist es ratsam einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin aufzusuchen, um akute oder chronische Krankheiten als Ursache mit Sicherheit ausschließen zu können.

Auch Sie als Eltern können tätig werden, indem Sie versuchen folgende Tipps zu beachten:

Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf. Vor allem am Abend sollte es einen geregelten Ablauf geben, um die Kinder auf das Schlafen vorzubereiten. Versuchen Sie dabei möglichst eine feste Zeit zu finden, in der Ihr Baby schlafen geht. Außerdem ist es wichtig konsequent zu bleiben. Gewähren Sie möglichst keine Ausnahmen, denn ansonsten wird Ihr Kind immer wieder auf so eine Ausnahme bestehen.

Als weitere Unterstützung kann ein Schlaftagebuch helfen, in das Sie alle Schlafgewohnheiten Ihres Babys schreiben. Vielleicht fallen Ihnen dann mögliche Verbesserungsideen ein oder Fehlerquellen auf.

Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie Ihrem Baby Zeit geben und geduldig auf die Verbesserungen hinarbeiten. Verlieren Sie nicht die Nerven und bleiben Sie ruhig.

Fazit

Einschlaf- beziehungsweise Durchschlafstörungen können ein ernsthaftes Problem darstellen, dass sowohl Baby als auch die Eltern an die Grenzen bringen kann.

Krankheitsbedingte Ursachen sind eher selten. Dennoch sollten sie von einem Facharzt ausgeschlossen werden.

Die Eltern haben die Möglichkeit mit Hilfe von viel Geduld und Konsequenz einen geregelten Rhythmus aufzubauen an den sich das Baby gewöhnt und die Probleme bessert.

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