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Frau mit Schlafstörungen schaut auf Wecker

Schlafstörungen – alles Wichtige über Ursachen, Symptome und mögliche Folgen

Ein guter und erholsamer Schlaf ist sowohl für den Körper als auch für Seele und Geist das A und O. Im Schlaf erholen sich Körper und Geist, und wer nicht gut bzw. ausreichend schläft, bei dem bleibt diese Erholung aus – mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. Leider sind Schlafstörungen keine Seltenheit – etwa jeder Vierte leidet an verschiedenen Formen von Schlafproblemen. Welche Schlafstörungen es gibt, welche Ursachen und Folgen diese haben, und was man dagegen tun kann – dieser Artikel erklärt es.

Schlafstörungen – welche gibt es?

Schlafstörungen haben viele Gesichter, und diese reichen von Ein- über Durchschlafstörungen und ständigem Einnicken tagsüber bis hin zu Schlafsucht und Schlafapnoen. Mit Schlafstörungen beschäftigt sich die Schlafmedizin bzw. Somnologie.

  1. Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit bzw. Insomnie ist der Überbegriff für mehrere Schlafstörungen, wie z.B. Ein- oder Durchschlafstörungen. Das bedeutet, der Betroffene schläft entweder stundenlang nicht ein, oder er wird mehrmals pro Nacht für längere Zeit wach, oder aber er erwacht unausgeschlafen Stunden vor dem Klingeln des Weckers und ist nicht in der Lage erneut einzuschlafen. Alle diese Schlafstörungen haben eines gemeinsam: Der Körper bekommt nicht ausreichend Schlaf. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein: Gründe für die Probleme können Störungen des Hormonhaushaltes oder des zentralen Nervensystems sein. Auch zu viel Koffein, Alkohol, Medikamente oder eine falsche Ernährung können diese Art von Schlafstörungen bedingen. Die häufigste Ursache für Schlaflosigkeit liegt jedoch in psychischen Problemen, wie z.B. Stress, begründet.

  1. Schlafsucht

Das Gegenteil der Schlaflosigkeit ist eine Schlafstörung, die als Schlafsucht oder auch Hypersomnie bezeichnet wird. Diese bezeichnet ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Die Ursache für eine Hypersomnie ist meistens, dass der Betroffene während der normalen Schlafzeiten nicht genügend Erholung bekommt und deshalb mehr Schlaf benötigt. Die Ursachen können sowohl organisch als auch nicht-organisch sein und liegen oft im Missbrauch von Schlafmitteln oder auch anderen Medikamenten begründet.

  1. Narkolepsie

Die Narkolepsie ist genau genommen eine extreme Form der Hypersomnie. Diese Schlafstörung verursacht eine exzessive Schläfrigkeit tagsüber, die sich darin äußert, dass der Betroffene mehrfach täglich unwiderstehliche Einschlafattacken erleidet. Dies kann nicht nur zu unangenehmen Situationen führen, da diese Schlafattacken auch bei der Arbeit oder in der Öffentlichkeit vorkommen können, sondern sogar lebensgefährlich sein, wenn sie z.B. beim Autofahren auftreten. Narkolepsie hat ihre Ursache meistens im Gehirn und kann sogar zu Halluzinationen und einem kompletten Verlust der Muskelspannung führen.

  1. Schlafapnoe

Eine häufige Form von Schlafstörungen ist auch die sogenannte Schlafapnoe. Bei einer Schlafapnoe kommt es durch einen Kollaps der oberen Atemwege zu mehrfachen Aussetzern der Atmung während des Schlafs. Ein Symptom der Schafapnoe ist fast immer auch starkes Schnarchen.

Was können die Folgen von Schlafstörungen sein?

Wer nicht genügend Schlaf bekommt, ist tagsüber nicht ausreichend leistungsfähig und produktiv. Schlafmangel führt zu einer verstärkten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, was Nervosität, unkontrollierte Reaktionen sowie eine verminderte Reaktionsgeschwindigkeit zur Folge haben kann.

Langfristig können Schlafprobleme zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronischen Schmerzen, Rheuma, Magen-Darm-Entzündungen und Fettleibigkeit führen. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen gehören zu möglichen Konsequenzen von Schlafstörungen.

Was können Sie selbst gegen Schlafstörungen tun?

  • Finden Sie den richtigen Rhythmus – gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit schlafen und stehen Sie auch zur gleichen Zeit auf. Das gilt auch für das Wochenende oder die Ferien.
  • Finden Sie ein persönliches Ritual zur Entspannung am Abend. Das kann ein beruhigendes Bad, eine Massage oder eine Yoga-Übung sein.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer dunkel und ruhig ist. Greifen Sie dafür evtl. auf eine Schlafmaske und/oder Ohrstöpsel zurück.
  • Verzichten Sie einige Stunden vor dem Schlafengehen auf schweres Essen, Kaffee oder Alkohol.
  • Erzwingen Sie nichts. Wenn Sie nachts aufwachen, schauen Sie nicht auf die Uhr, machen Sie sich nicht verrückt. Kurze Wachphasen sind völlig normal.

Therapien bei Schlafstörungen

Bei andauernden Schlafproblemen ist eine Schlaftherapie ratsam. Die Seegartenklinik Heidelberg bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten, von Schlaflabor über CPAP-Therapie bis hin zu einer Operation. Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Erstberatung mit einem unserer erfahrenen Schlaftherapeuten um Dr. Robert Frey. Gerne steht unser Team Ihnen beratend zur Seite.

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