Schlafapnoe Folgen - Eine tödliche Krankheit

Was ist Schlafapnoe?

Die Schlafapnoe Folgen können weitreichend sein. Doch was ist Schlafapnoe? Das Schlafapnoesyndrom (kurz SAS) wird durch Atemstillstände, in Fachkreisen Apnoen genannt, während des Schlafs verursacht. Symptome des Schlafapnoesyndroms sind Sekundenschlaf, Müdigkeit tagsüber, Konzentrationsstörungen und vieles mehr. Das Wort Apnoe stammt aus dem Griechischen und wird Ap-No-E ausgesprochen. In Deutschland ist auch die Version Apnö verbreitet.

Was sind die Folgen von Schlafapnoe?

Das Schlafapnoesyndrom führt zu einer verringerten Sauerstoffversorgung während der Schlafphasen und somit zu vermehrten Aufweckreaktionen – diese sind eine Alarmreaktion des Körpers der auf den verringerten Sauerstoff reagiert. Der Betroffene selbst wacht oftmals dadurch nicht auf, doch wird der Puls beispielsweise beschleunigt. Auch wenn der Patient nicht aufwacht, so ist der Schlaf oftmals wenig erholsam und eine chronische Tagesmüdigkeit ist häufig eine Folge der Schlafapnoe. Das Schlafapnoesyndrom gehört zu den größten medizinischen Schlafstörungen.

 

Welche Formen von Schlafapnoe gibt es?

Es gibt zwei Arten von Schlafapnoe. Man spricht von obstruktiven und zentralen Apnoen. Es kann aber auch vorkommen das ein Patient beide Formen aufweist, dann nennt man dies gemischtes Schlafapnoesyndrom.

Das obstruktive Schlafapnoesyndrom kommt am häufigsten vor. In Fachkreisen wird es OSAS abgekürzt. Die Ursache des obstruktiven Schlafapnoesyndroms ist, dass die ringförmige Muskulatur der oberen Atemwege sich während des Schlafs zu stark entspannt. Grund dafür ist eine Rücklage des Ober- und Unterkiefers.  So kann der obere Luftröhrenteil dem Unterdruck, welcher beim Einatmen entsteht, nicht mehr genügend Widerstand leisten. Der Luftröhre oberer Teil fällt zusammen und die Atemwege und Atmung wird behindert. Diese Atemstillstände können teilweise mehr als 10 Sekunden anhalten, was wiederum zu einer Hypoxämie führt. Darunter versteht man den Abfall des Sauerstoffgehalts des Bluts. Es kommt zu einer Mangelversorgung des Gewebes und der Körper reagiert mit einer Weckreaktion, damit die Atmung wieder einsetzt. Dadurch wird der Schlaf für den Betroffenen wenig erholsam und es ist kaum möglich in die für die Erholung wichtige Tiefschlafphase zu verfallen.

 

Die Atemwege Kollabieren

Wenn beim oberen Teil der Luftröhre nur ein Teil zusammenfällt, so reduziert sich das Atemvolumen. Man spricht hier von Hyponoen. Zwar sinkt auch hier der Sauerstoffgehalt im Blut, doch nicht so extrem wie bei der Schlafapnoe. Durch das Zusammenfallen der oberen Atemwege kommt auch das starke Schnarchen zustande, welches symptomatisch für alle Schlafapnoesyndrom Patienten ist. Wenn man also starker Schnarcher ist und tagsüber auch sehr müde, so sollte man vom Facharzt abklären lassen, ob man nicht vielleicht an einem Schlafapnoesyndrom leidet. Selbst Schnarchen an sich ist gesundheitsgefährdend. In Deutschland sind etwa 800.000 Menschen vom Schlafapnoesyndrom betroffen, davon doppelt soviel Männer wie Frauen, meist mittleren Alters. Kinder sind vom Schlafapnoesyndrom sehr selten betroffen. Das Schlafapnoesyndrom hat Atemaussetzer zur Folge, so dass die gemischte Form auch häufig anzutreffen ist.

Sehr selten hingegen ist die zentrale Apnoeform. Diese wird hervorgerufen durch Schäden im zentralen Nervensystem und das Gehirn vergisst zu atmen. Die Zentrale Apnoeform wird oftmals durch neurologische Schädigungen hervorgerufen bzw. wird vererbt.

 

Was sind die Ursachen für Schlafapnoe?

Das Schlafapnoesyndrom wird meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ausgelöst. Begünstigt wird Schlafapnoe durch folgende Faktoren:

  • Übergewicht
  • Schlafmittel, Nikotin, Alkohol, Drogen
  • Vergrößerung der Rachenmandeln (bei Kindern)
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Polypen
  • Veranlagung
  • Fehlbildung oder Fehlstellung der Kiefer (Goldenhar-Syndrom etc.)
  • vergrößerte Zunge bzw. andere Weichteile ausgelöst durch Akromelagie

 

Welche Symptome treten bei einem Schlafapnoesyndrom auf?

Hauptsymptom von OSAS ist das laute und ständige Schnarchen, welches durch Atempausen unterbrochen wird. Allerdings muss man hier bemerken, dass zwar viele Schlafapnoe-Patienten unter dem Schnarchen leiden, es jedoch nicht zwangsläufig sein muss, dass ein Schlafapnoe-Betroffener schnarcht.

Ob man am Schlafapnoesyndrom leidet kann man an folgenden Symptomen festmachen:

 

Welche Folgen hat Schlafapnoe?

Wenn sie die Schlafapnoe nicht behandeln, so kann dies Folgen haben, die sich in chronischen Krankheiten manifestieren. Bluthochdruck, Schlaganfälle und Herzinfarkte sind keine seltenen und tödlichen Schlafapnoe Folgen. Auch Depressionen, Magenerkrankungen und Tinnitus können durch unbehandelte Schlafapnoe ausgelöst werden. Auch Migräne wird durch Schlafapnoe begünstigt.

Beim Verdacht auf Schlafapnoesyndrom sollte man sofort seinen Hausarzt aufsuchen, der einen dann an einen Spezialisten überweist. Normalerweise werden dann in einem Schlaflabor Tests durchgeführt um herauszufinden ob es sich um Schlafapnoe handelt oder nicht und welche Behandlungsmethoden angewandt werden müssen.

 

Wie kann das Schlafapnoesyndrom behandelt werden?

Die Behandlung einer Schlafapnoe ist vielfältig. Je nach Patient wird zuerst eine Gewichtsreduktion, der Verzicht auf Zigaretten und Alkohol, sportliche Betätigung sowie Musizieren mit Blasinstrumenten empfohlen. Bei schwerer Schlafapnoe hilft jedoch nur eine Heilung der Schlafapnoe mit dem bimaxillären Advancement mit CounterClockwise Rotation.